• Theater am Rand mit Heinz Rühmann Theater am Rand mit Heinz Rühmann Philipp von Ganski
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TOP Reise

Zollbrücke

Zum Theater am Rand ins Oderbruch

Das Besondere
  • Theater in außergewöhnlicher Lage
Code: T-RAND
Ort: Zollbrücke
Reiseland: Deutschland
Reiseart: Tagesfahrten

p.P. ab

€ 69,-

Programm

Kommen Sie mit uns in das östlich von Berlin gelegene Oderbruch und besuchen eine Vorstellung in einem Theater der besonderen Art. Zunächst stärken Sie sich mit unserem BVB-Sektfrühstück und sehen dann im 60 km langen und bis 20 km breiten Oderbruch allerhand Interessantes.
Das heutige Landschaftsbild wurde durch die Begradigung der Oder im 18. Jahrhundert geprägt, als die Eindeichung und Trockenlegung des Feuchtgebietes unter dem preußischen König Friedrich II. erfolgte. Erwartet werden Sie dann im Dorf Zollbrücke direkt an der Oder, wo sich das kleine "Theater am Rand" befindet. Betreiber ist dort u. a. der Schauspieler Thomas Rühmann, bekannt aus der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ als Dr. Heilmann. Folgende Vorstellungen stehen zur Auswahl:

 

"Ein ganzes Leben" am 20. und 21.04., eine musikalisch-szenische Lesung nach Robert Seethaler mit Tobias Morgenstern und Thomas Rühmann.

 

"Dshamilja" nach Dshingis Aitmatow am 12.05. und 28.07., mit Tobias Morgenstern und Thomas Rühmann.

 

"Im Spinnhaus. Ein Heimatabend" am 27.07., nach dem Roman von Kerstin Hensel mit Jens-Uwe Bogadtke, Tobias Morgenstern und Thomas Rühmann.

 

"Mitten in Amerika" am 11.08. und 17.08., nach dem Roman von Annie Proulx mit Kathleen Gaube, Jens-Uwe Bogadtke, Tobias Morgenstern und Thomas Rühmann.

 

"Schwarz ohne Zucker" nach Kirsten Stina Michelsdatter am 17.05., mit den Theater- und Filmstars Irma Münch und Hermann Beyer.

 

"Kein Applaus für Podmanitzki" am 27.06. und 28.06., eine musikalische Kishon-Lesung mit Pianist Stephan König (Leser zu Drucklegung noch nicht bekannt).

 

"Eberhard Esche – Gehen. Bleiben. Kommen." am 18.07. und 19.07., eine Lesung aus der Zusammenstellung von Texten Eberhard Esches mit Jens-Uwe Bogadtke und Sven Mühlbrandt.

 

"Glaubt mir kein Wort“ am 15.08. und 16.08., eine Hommage an Peter Ensikat mit Bastienne Voss und Wolfgang Winkler.

 

Am 25.10. erwartet Sie zudem ein Konzert der Swing- und Dixieland-Band "Sunshine Brass". Fröhlich geht’s zu, wenn die Band den musikalischen Bogen vom traditionellen Dixieland, über international bekannte Klassiker, bis hin zu eigenen „Reißern“ spannt.

 

 

 

Informationen zu dem Stück "Ein ganzes Leben" von Robert Seethaler (20.04. und 21.04.)

Das Leben des Andreas Egger. Eine Seilbahnfahrt. Zwischen Himmel und Erde. Rauf und runter. Langsam und stetig. Mutig und spröde. Knorrig und zäh. Ein Hinkebeinmann. Das eine Bein kürzer. Am Gebirgshang der stabilste Tritt. Ein harter Arbeiter. Wenig Worte im Gepäck. Leidenschaftlich in der Liebe. Einer wie Luis Trenker, aber echt. Kälteerprobt und hitzebeständig. Lawinen von Schnee und sattes Grün. Hohe Blicke auf die Gipfel. Weite Wege ins Tal. Ein Abend mit Heimat. „Man kann einem Mann seine Stunden abkaufen, man kann ihm seine Tage stehlen oder ihm ein ganzes Leben rauben. Aber niemand kann einem Mann auch nur einen einzigen Augenblick nehmen.“ Mit Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern.

 

Informationen zu dem Stück "Dshamilja" nach Dshingis Aitmatow (12.05. und 28.07.)

Fern im nordöstlichen Kirgisien, irgendwo im Tal des Kukureuflusses, im Sommer des Jahres 1943. Auf dem Kornwagen bringen Said, Danijar und Dshamilja das an der Front benötigte Getreide zur Bahnstation. Hier beginnt sie: „Die schönste Liebesgeschichte der Welt.“ Der fünfzehnjährige Said, der noch nicht weiß, wie sich Liebe zuträgt, erzählt sie mit großem Erstaunen. Aitmatows Dichtkunst, Rühmanns Stimme, Morgensterns Musik nehmen sich jener „Zaubernacht im August an, in der Mann und Frau sich erkennen und das Kind dunkel das Licht ahnt.“ (Louis Aragon). Am Rand des Krieges, am Rand der Welt, am Rand der Religionen. „Wo mögt ihr jetzt sein? Welche Straße wandert ihr entlang? Ohne dich umzuschauen, bist du in die Steppe hinausgewandert, Dshamilja. Vielleicht bist du müde, vielleicht hast du den Glauben an dich verloren? Lehne dich an Danijar, er soll ein Lied über die Liebe singen, von der Erde, vom Leben!“ Mit Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern.

 

Informationen zu dem Stück "Im Spinnhaus. Ein Heimatabend" nach dem Roman von Kerstin Hensel (27.07.)

„Was kann es schönres geben als in einer ausgedienten Spinnerei den Leuten etwas vorzuspinnen.“ Kerstin Hensel
Die Geschichtenerzähler von Zollbrücke bauen an einem Spinnhaus. Im Spinnhaus leben einsame, skurrile, fröhliche Weibsn. Ausgestattet mit erzgebirgischem Dialekt und lebensprallem Humor. Steinern alt. Eine Hexenküche voller harter Sachverhalte, Zeitenänderungen und Personenschäden. Mythischer Ort für einen Heimat-Abend. Die Akteure erzählen die unheimliche Idylle eines Hauses und seines Jahrhunderts. Der Roman „Im Spinnhaus“ von Kerstin Hensel ist erschienen im Luchterhand Literaturverlag, Februar 2003. Mit Jens-Uwe Bogadtke, Tobias Morgenstern und Thomas Rühmann.

 

Informationen zu dem Stück "Mitten in Amerika" nach dem Roman von Annie Proulx (11.08. und 17.08.)

Ein heiteres Stacheldrahtfest in 6 Akten zwischen Landmaschinen, Ölquellen, Schweinemast, Windrädern und einem alten Ass aus dem Ärmel. Annie Proulx erzählt bitterböse, grimmige Geschichten um Wasser, Boden, Öl, Windräder und Schweinefarmen in den schmalen Panhandles von Texas und Oklahoma, einer abgelegenen Landschaft, flach wie ein Brett, mit hohem Himmel und atemberaubenden Sonnenuntergängen, die Bewohner versehen mit kontrapunktischem Überlebens-Humor. Dazwischen ein junger Mann namens Bob Dollar auf der Suche nach Lebenssinn. Am Ende steht die Frage: Sind wir noch zu retten? „Mitten in Amerika“ ist ein Spiel zu viert um die kräftigen, komischen, kriminellen, kulinarischen, sexuellen, elementaren Dinge zwischen Himmel und Erde. Mit Kathleen Gaube, Jens-Uwe Bogadtke, Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern.

 

Informationen zu dem Stück "Schwarz ohne Zucker" nach Kirsten Stina Michelsdatter (17.05.)

Nach der Erfolgsinszenierung von Mankells „Treffen am Nachmittag“ wenden sich die beiden Theater- und Filmstars Irma Münch und Hermann Beyer in ihrem neuen Stück den Lebenserfahrungen und den daraus resultierenden Sehnsüchten älterer Menschen zu. In einem Krankenhauswarteraum für Angehörige begegnen sich ein Mann und eine Frau. Wenn man einander nicht kennt, ist Takt überflüssig. Indiskret, angreifbar, unbeholfen, komisch und auch ein bisschen peinlich schleicht sich zwischen beide eine ungekannte Offenheit. Sie geben nach, wo sie früher hart blieben, sie geben zu, was in der Ehe nicht zu sagen war. Vom Plateau des Alters gelingt ihnen ein weiter Blick in die Vergangenheit des jeweils Anderen, die, und das ist die heitere Seite, nun nicht mehr zu ändern ist. Autorin: Kirsten Stina Michelsdatter/ Regie: Andreas Pirl.

 

Informationen zu dem Stück "Kein Applaus für Podmanitzki" nach Ephraim Kishon (27.06. und 28.06.)

Jarden Podmanitzki ist ein mittel-mäßiger Schauspieler, der noch nie allein auf der Bühne gestanden hat. Arm in Arm spaziert Kishon mit ihm in dieser Geschichtensammlung durch die Kulissen und verrät, wie ein Schauspieler den Regisseur systematisch zum Wahnsinn bringt, dass Ovationen keine Krankheit sind, wie man Kritiker neutralisiert, beim Theater trotzdem überlebt und warum Schauspieler niemals heiraten dürfen ... Bühne frei also für einen großen Satiriker und das Leben selbst! Multitalent Dieter Bellmann liest Kishons hinreißende Satire, der Leipziger Pianist Stephan König gibt dem Ganzen einen wundervollen musikalischen Rahmen. Eine musikalische Kishon-Lesung mit Pianist Stephan König (Leser zu Drucklegung noch nicht bekannt).

 

Informationen zu dem Stück "Eberhard Esche – Gehen. Bleiben. Kommen." nach Eberhard Esche (18.07. und 19.07.)

Eine Lesung aus der Zusammenstellung von Texten Eberhard Esches aus 24 Jahren in dem Buch „Ein Stolz, der groß ist“. Es sind die letzten Worte an Kollegen, an Freunde, Trauerreden gehalten auf Gedenkfeiern oder Beerdigungen. Sie dienen dem Anlass und sind zugleich bleibende Worte über den Menschen, über das Theater und über die Welt. Esche spricht als Chronist, als Mahner, als ein Liebender. Jens-Uwe Bogadtke liest und singt drei Gundermann-Lieder, Sven Mühlbrandt, bekannt durch Konzerte mit Bands wie „Almost Charlie“, „O‘Hara“ und „Ofrin“, improvisiert und begleitet auf dem Elektro-Bass.

 

Informationen zu dem Stück "Glaubt mir kein Wort", eine Hommage an Peter Ensikat (15.08. und 16.08.)

In einer Hommage gedenken die Buchautorin, Schauspielerin und ehemalige „DISTEL“-Kabarettistin Bastienne Voss sowie der Schauspieler Wolfgang Winkler, besonders bekannt als Hauptkommissar Schmücke aus dem „Polizeiruf 110“, an den 2013 leider viel zu früh verstorbenen genialen Kabarettautor.
Peter Ensikat zählte zweifelsohne zu den erfolgreichsten Vertretern seiner Zunft im deutschsprachigen Raum. Er wurde auch der „Hildebrandt des Ostens“ genannt, war ein Könner der Zwischentöne und verstand es dennoch, die Dinge provokant und sarkastisch auf den Punkt zu bringen. Er entlarvte stets augenzwinkernd in seinen Satiren die Absurdität unserer Welt. Dabei war es ihm egal, ob es um große Politik oder um alltägliche Beziehungsprobleme ging. Seine kabarettistischen Glanzstücke sind in der Gegenwart zum Teil von erschreckender Aktualität.
Die Sammlung „Glaubt mir kein Wort“, welche von Bastienne Voss herausgegeben wurde, erschien im September 2015 und umfasst Texte, die Ensikat zwischen 1969 und 2008 für das Berliner Kabaretttheater DISTEL schrieb.
„Irgendwie haben alle recht. Und das ist mein Problem: Wenn alle recht haben, wem soll ich dann noch glauben?“ Peter Ensikat

 

Informationen zu der Swing- und Dixieland-Band "Sunshine Brass" (25.10.)

Vor rund 14 Jahren machten sich fünf befreundete Musiker auf, die Feste und Bühnen ihrer Heimat und die Herzen ihres Publikums zu erobern. Seither zieht „Sunshine Brass“ als kultige Swing- und Dixieland-Band durch die Lande. Mittlerweile genießen sie Kultstatus, nicht zuletzt wegen des außergewöhnlichen Programms, mit dem die mittlerweile sechs Musikanten ihre Zuhörer begeistern.
Bewaffnet mit ihren Instrumenten Trompete, Klarinette, Saxophon, Posaune, Banjo, Bass, Megaphon und Schlagzeug präsentiert die Band 100% Live-Musik, die an Originalität und Vielfalt ihresgleichen sucht. Eine ständig wachsende Fangemeinde begleitet die Musiker zu den Konzerten, unter anderem auch zum Internationalen Dixieland Festival nach Dresden. Hier gastiert „Sunshine Brass“ seit nunmehr sieben Jahren. Fröhlich geht’s zu, wenn die Band den musikalischen Bogen vom traditionellen Dixieland, über international bekannte Klassiker, bis hin zu eigenen „Reißern“ spannt.
Die Bandmitglieder haben Erfahrung in unterschiedlichsten Genres wie Klassik, Bigband, Show, Gala sowie Blas- und Stimmungsmusik was unschätzbaren Ideenreichtum und große Flexibilität beschert. Auf charmante Art unterhalten die Herren von SunshineBrass, die ihre Musik selbst als „handgemacht“ bezeichnen, ihr Publikum. Frech, pfiffig und herzlich zugleich laden sie die Zuhörer zum Klatschen, Mitsingen, Tanzen und Feiern ein. „Sunshine Brass“ spricht die Sprache des Publikums und packt es vom ersten bis zum letzten Ton bei der Seele.

Videos von Externen Internetseiten

Externes Youtube Video - Ein ganzes Leben -Theater am Rand

Zusatzinformationen

DIE KÜNSTLER:

Der Zufall führte Regie, als Thomas Rühmann ( Jahrgang 55) Schauspieler wurde. Als Theateramateur übernahm er kurzfristig eine Rolle an der Leipziger Studentenbühne. Es folgte eine dreijährige Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Schon während des Studiums spielte er am Berliner Ensemble und am "Theater im Palast". 1982 nahm Thomas Rühmann ein Engagement am Berliner Maxim Gorki Theater an, wo er 12 Jahre auf der Bühne stand. Er gastierte u.a. am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, in der Kleinen Revue im Friedrichstadtpalast, am Cottbuser Staatstheater.

Seine erste Rolle vor der Kamera hatte er 1982 im Fernsehfilm "Martin Luther". Seit 1995 arbeitet Rühmann freischaffend, vor allem fürs [Thomas Rühmann] Fernsehen und war dort in vielen Rollen zu sehen, u.a. in "Stubbe und das Kind", "Post Mortem", "Einsteins Baby" , "Unser Charly" , "Freunde fürs Leben", "Polizeiruf 110", "Tatort".

Seit 1998 spielt er in der ARD-Produktion "In aller Freundschaft" die Rolle des Dr. Roland Heilmann. Für seine Darstellung wurde er 2002 zum ARD-Serienliebling der Zuschauer gewählt und mit dem Goldenen Wuschel ausgezeichnet.

Gemeinsam mit dem Akkordeonisten Tobias Morgenstern betreibt Thomas Rühmann seit 1998 das "Theater am Rand" in Zollbrücke im Oderbruch. Die fruchtbare Zusammenarbeit beider Künstler begann 1994 am Gorki Theater mit der Erarbeitung der szenisch-musikalischen Lesung "Die Entdeckung der Langsamkeit". Es folgte 1998 "Accordion Mystery" – ein Theaterabend nach dem Roman "Das grüne Akkordeon" von Annie Proulx,  2001 "Seide" von Alessandro Baricco, die Bearbeitung des Romans "Im Spinnhaus" von Kerstin Hensel 2004 und "Mitten in Amerika" nach E. Annie Proulx im Jahre 2005.

 

Hinweis

YOUTUBE Ausschnitt aus "Ein ganzes Leben" am 20. und 21.04., eine musikalisch-szenische Lesung nach Robert Seethaler mit Tobias Morgenstern und Thomas Rühmann.

Mindestteilnehmer

20 Personen


Diese Reise ist nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.
Reisezeitraum
Reisedauer
Buszustieg
2 Erwachsene
0 Kinder
Termin
Dauer
Buszustieg
Preis p.P.
17.08.2018 bis 17.08.2018 Nur noch 0 freie Plätze
1 Tag
Berlin, ZOB am Funkturm
ab € 69,-
25.10.2018 bis 25.10.2018
1 Tag
Berlin, ZOB am Funkturm
ab € 72,-

GRENZ

OSTBHF

ZOB

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Rückkunft ZOB

ca. 19.00 Uhr